Wie alles begann
Sandra_Stoffhund

1990 erblickte ich das Licht der Welt. Bereits mit einem Jahr versuchte ich ob mein Stoffhund nicht auch zum reiten geht.

Sandra_schaukelpferd

Und natürlich bekam ich auch schon bald ein Schaukelpferd, da der Stoffhund doch nicht so optimal zum reiten war J

Sandra_kamel

Und war “das” zum reiten zu gross, dann half mir meine grosse Schwester, damit ich doch darauf reiten konnte.

Und egal wo wir waren, wenn Ponyreiten da war, war ich auf jeden Fall mindestens eine Runde unterwegs. Meistens sind es dann ein paar geworden, bis meiner Eltern genug hatten. Ich hätte sicher noch ein paar Runden angehängt J

Sandra_ponyreiten

Mit 8 Jahren, 1998, begann aber dann endlich das richtige Reiten am Zuckermantelhof bei Straßhof. Meine Reitlehrerin, Elke Jurkowitsch-Steidl, gab mir meine ersten Longestunden, brachte mich zum Reiterpass, zur Reiternadel und zum Turniersport. Auf ihrem Haflinger
Mr. Fritz, der leider nicht mehr lebt, hatte ich meine ersten Turnierstarts und Turniererfolge
.

Sandra_reiterpaß_klein

 Reiterpaß
 (auf Lady)

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Reiternadel beim “Narnhoferwirt” (Stkm.)
 

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M
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z

 

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1999 verschlug es mich nach Pellendorf, da wir Elke, unserer Reitlehrerin folgten. In Pellendorf konnte ich wieder andere Pferde reiten. Am Foto seht Ihr mich links auf Pedro, rechts meine Freundin Kati auf Phantom

Tataren_klein

In Pellendorf hatten wir viel Spaß und ich lernte weiter. Dort hatte ich allerdings auch meine bisher einzige Verletzung nach einem unfreiwilligen Abstieg erlitten. Zu Beginn einer Reitwoche fiel ich so unglücklich auf meine Hand, dass im Spital ein Bruch festgestellt wurde. Doch auch die Gipshand hinderte mich nicht, bei einer Reitshow der Tataren, die Chance, auf einem der “wilden” Pferde reiten zu dürfen, wahrzunehmen.

Rosa_klein

Nachdem ich 2000 den Reiterpass schaffte, startete ich danach auf einigen Turnieren mit
Mr. Fritz, dem Haflinger von Elke. Immer dabei war Rosa, seine kleine Freundin, ohne der er nicht mitfahren wollte.

2002 schaffte ich dann die Reiternadel. Elke war inzwischen in der Lobau in einem kleinen Privatstall gelandet, indem es viele Ponys für die kleinen Reitanfänger gab. Und es gab einen Ponyhengst, den eigentlich keiner reiten wollte. So kam ich zu Bambi, mit dem ich neben
Mr. Fritz, 2002 einige Turnier besuchte. Auch mit Bambi konnte ich Plazierungen erreichen.

Bambi_klein
Wels1_klein

Weiterhin war ich auch mit Mr. Fritz auf verschiedenen Turnieren unterwegs. 2003 schlug Elke vor, die Pony Power Games auf der Pferdemesse Wels zu besuchen. Da meine Eltern damit einverstanden waren, fuhren wir also im Mai 2003 nach Wels. Da wir zum ersten Mal an einem derartig grossen Pferdeevent teilnahmen, waren wir sehr beeindruckt. Die Pony Power Games waren gut besucht, und wir konnten uns wieder einige Male plazieren.

Wels2_klein

Da es so gut lief, erlaubte Elke auch, dass
Mr. Fritz und ich beim abschliessenden Springen teilnahmen. Es war das erste Mal, dass wir an einem Springbewerb an den Start gingen. Elke war mit Mr. Fritz zwar früher sehr viel und erfolgreich gesprungen, ich selbst bisher aber nur im Training. Im Bewerb selbst konnte ich Mr. Fritz auch nicht dazu überreden die Sprünge in der richtigen Reihenfolge zu springen, was unseren

Ausschluss zur Folge hatte. Trotzdem war es für mich ein tolles Erlebnis. Am Bild seht Ihr Elke und uns bei der Parcoursbesichtigung, die damals am Pferd erlaubt war.

Auf jeden Fall war Wels in meiner Laufbahn eine ganz wichtige Station, und ich bin Elke noch immer dankbar, dass sie damals die Teilnahme vorschlug. Meine Eltern waren von Wels so begeistert, dass sie versprachen mir ein Pony zu kaufen. Noch in Wels kamen wir ins Gespräch mit Hr. Scheiblauer der selbst Pony züchtete. Nach einem Termin bei ihm in Berndorf fand ich auch mein Wunschpony. Eine wunderschöne, temperamentvolle Fuchsstute mit Namen VALENTINA.

Valentina_klein
Valentina2_klein

Nachdem wir nunmehr in Aderklaa bei Fr. Marak mit Valentina Quartier bezogen, zeigte sich sofort, dass die Wahl eine Richtige war. Valentina und ich versprachen schon bald sehr viel für die Zukunft. Doch leider verletzte sich Valentina nach nur 3 Monaten in der Box so schwer, dass in der Klinik die weitere Sportverwendung ausgeschlossen wurde. Nach vielen Wochen in der Klinik und danach Pflege im Stall, war Valentina’s Verletzung abgeheilt, und Valentina konnte wieder in die Zucht von Hr. Scheiblauer aufgenommen werden. In der Zwischenzeit hat Valentina schon ein herziges Fohlen bekommen.

In der Zeit danach wusste ich nicht ob und wie ich die Reiterei betreiben werde. Nicht nur die Verletzung, auch der Abschied von Valentina zurück zum Züchter, kostete viele Tränen. Mich freute das Reiten nicht mehr, und ich nahm eine Auszeit.

Bei der Arena Nova in Wiener Neustadt lernten mein Papa und ich dann
Fr. Gerstmaier vom Gestüt Zitna kennen. Sie stellte Ihre Pony’s vor, und mir gefiel eines, Noblina, sofort auf Anhieb. Nach einigen Tagen Bedenken, überredete ich meine Eltern nach Zitna zu fahren, um die Pony’s einmal anzuschauen.

Als ich in Zitna die Pony’s ausprobieren durfte, war mir klar, dass ich sicher nicht ohne Pony zurückfahre. Nach zwei Tagen intensivem Ausprobieren, entschied ich mich für Venturio. Einem viereinhalb Jahre alten Wallach, der mir sofort ins Auge gestochen ist, und mit dem ich an den beiden Tagen auch am Besten zurechtgekommen bin.

venturio_klein

Leider machte uns Venturio am Anfang auch viel Sorgen. Nach ein paar Monaten fanden wir Venturio völlig apathisch in seinem Paddock vor. Die Untersuchungen ergaben nicht sofort eine Diagnose. Als nach ein paar Tagen immer noch keine Besserung zu entdecken war, brachten wir Venturio in die Klinik zu Dr. Hladik. Dort wurde ein Abszess im Hals festgestellt. Die Operation verlief gut und nach 4 Wochen in der Klinik, damit der Eiter abfließen konnte wurde nach der Operation die Wunde nicht verschlossen, konnte Venturio wieder in seinem Paddock einziehen. Allerdings wurden nach 4 Monaten ein kleines abgekapseltes Reststück, und später nochmals ein kleineres Abszess an derselben Stelle festgestellt und behandelt. Nunmehr haben wir aber seit 2 Jahren Ruhe, und wir hoffen, dass diese Probleme ausgestanden sind. Seit wir Venturio haben, hat er mir aber ansonsten nur Freude bereitet. Ich habe ihn von Beginn an sowohl Springen als auch Dressur gehen lassen. In beiden ist er Spitze und momentan im Springen auf Pony M-Niveau und in Dressur auf L-Niveau. In der Dressur bin ich gerade bei den LM-Lektionen, die er wieder, wie immer, rasch begreift, und die wir schon bald am Turnier ausprobieren werden.

          Ich werde Venturio nie hergeben
             und wir werden hoffentlich
       noch viele Turniere miteinander bestreiten.

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